Buchreihe: Wissenschaftliche Grundlagen der Kunsttherapie

Herausgegeben von: Sinapius, Peter / Gruber, Harald / Wendlandt-Baumeister, Marion

Verlag Peter Lang, ISSN: 1861-9762

Die Publikationsreihe "Wissenschaftliche Grundlagen der Kunsttherapie" ist ein Forum für den wissenschaftlichen Dialog über zentrale Themen und Begriffe der therapeutischen Praxis mit dem Ziel einer den vielfältigen kunsttherapeutischen Ansätzen und den damit verbundenen heterogenen Begriffsbildungen übergeordneten Theoriebildung.
Die einzelnen Bände der Publikationsreihe sind jeweils auf einen thematischen Schwerpunkt ausgerichtet. Mit der Zusammenführung von Sichtweisen und Konzepten aus der Kunsttherapie und ihren Bezugswissenschaften sollen die einzelnen Bände dazu beitragen für das mehrdimensionale und komplexe Geschehen in der Kunsttherapie eigene, fachspezifische Darstellungsformen und Begründungen zu entwickeln und dafür eine gemeinsame Sprache zu finden.

Erhältlich über den Buchhandel oder direkt beim Peter Lang Verlag


Bisher erschienene Titel:


Band 1

Ganß, M., Sinapius, P. (Hg) (2007):

Grundlagen, Modelle und Beispiele kunsttherapeutischer Dokumentation

Die Dokumentation kunsttherapeutischer Praxis ist der Ausgangspunkt für kunsttherapeutische Forschung. In dem vorliegenden Band werden Grundlagen, Modelle und Beispiele der Dokumentation vorgestellt, die den Stand praxisorientierter Forschung in der Kunsttherapie widerspiegeln.

Band 2

Ganß, M., Sinapius, P., de Smit, P. (Hg) (2008):

„Ich seh dich so gern sprechen“ – Sprache im Bezugsfeld von Praxis und Dokumentation künstlerischer Therapien

Obwohl für Wissenschaft und Forschung, für Verständigung und Vermittlung unverzichtbar, ist die Sprache im Kontext der künstlerischen Therapien bisher kaum thematisiert worden. Die Frage nach einer angemessenen Sprache erhält in Dokumentationen künstlerisch therapeutischer Praxis insofern eine besondere Bedeutung, als hier der schöpferische Mensch im Mittelpunkt steht.

Band 3

Sinapius, P., Wendlandt-Baumeister, M., Niemann, A., Bolle, R. (Hg.) (2010):

Bildtheorie und Bildpraxis in der Kunsttherapie

Die beispiellose Zunahme von Bildern und ihre globale Verbreitung in den letzten Jahrzehnten hat auf die Frage, wie Bilder entstehen, wie sie Bedeutung erlangen und wie sie wirken, ein neues Licht geworfen. Insofern das Bild zentrales Medium der Kunsttherapie ist, hat sie die Aufgabe und Verantwortung, Voraussetzungen für einen reflektierten Umgang mit Bildern zu schaffen. Aus einer interdisziplinären Orientierung heraus werden in diesem Band unterschiedliche Vorgehensweisen des Bildgebrauchs und ihre theoretischen Implikationen vorgestellt. Ziel ist es, den Blick zu schärfen für Gesichtspunkte einer zu entwickelnden kunsttherapeutischen Bildtheorie, die ein Verständnis der Entstehungsbedingungen von Bildern und ihrer Rolle in der kunsttherapeutischen Interaktion vermittelt.

Band 4

Sinapius, P., Niemann, A. (Hg.) (erscheint im Herbst 2011)

Das Dritte in Kunst und Therapie

Der Begriff „das Dritte“ bezieht sich im Kontext von Kunst und Therapie auf ein Phänomen, das sich einem dis-kursiven Zugriff immer wieder entzieht: Es bezeichnet das Abwesende, das Unvorhersehbare, die Situation an der Schwelle oder zwischen zwei Ufern. Es geht mit Imaginationen, Geschichten und Inszenierungen einher und ver-dankt sich den emergenten Eigenschaften künstlerischer oder therapeutischer Prozesse. Die in dem vorliegenden Band versammelten Beiträge widmen sich dem Dritten mit Blick auf die künstlerische, pädagogische oder thera-peutische Praxis vor dem Hintergrund phänomenologischer, rezeptionsästhetischer, soziologischer oder psycho-therapeutischer Überlegungen. Unter fünf Gesichtspunkten soll die Relevanz des Dritten für eine ästhetische Pra-xis nachvollziehbar werden: der Fremde, das Dritte, der Kairosmoment, der dritte Raum und die Figur des Dritten.

 
In Zusammenarbeit mit der

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