Tagungen

::: Traumanetz Seelische Gesundheit

Trauma und Sprache(-losigkeit)

01. und 02. Dezember 2016
im Deutschen Hygiene-Museum Dresden

9. Fachtagung Traumanetz Seelische Gesundheit

Traumanetz Seelische Gesundheit, Klinik und Poliklinik für Psychotherapie und Psychosomatik am Universitätsklinikum der TU Dresden und Förderverein Traumanetz Seelische Gesundheit e. V.

in Kooperation mit:

  • Klinik am Waldschlösschen, Dresden
  • Deutsches Hygiene Museum, Dresden
  • Colleg für Psychtherapie und Psychosomatische Medizin Chemnitz e. V.

::: HKS Ottersberg u. MSH Medical School Hamburg

ImperfeKT

Samstag/Sonntag, 17. und 18.06.2017
in Hamburg

Prätagung: Freitag, 16.06.2017,
3. Forschungstagung der Künstlerischen Therapien (FVKT)

in Zusammenarbeit mit dem
DFKGT - Deutscher Fachverband für Kunst- und Gestaltungstherapie e.V.

„ImperfeKT“
Das Vergängliche und das Unvollkommene)
Intermedialität und Performativität in den Künstlerischen Therapien

Die Tagung „ImperfeKT“ wird von zwei benachbarten Hochschulen aus dem Norden ausgerichtet, an denen kunsttherapeutische Studiengänge angesiedelt sind, die für zwei aktuelle Positionen im kunsttherapeutischen Diskurs stehen: Intermedialität und Performativität. Der Tagungstitel „ImperfeKT“ lenkt den Blick auf das im doppelten Sinne Imperfekte, das Vergängliche ebenso wie das Unvollendete. Damit wird das Ereignis- und Prozesshafte künstlerischen Tuns apostrophiert, in dem individuelle und gesellschaftliche Entwicklungs- und Veränderungsprozesse ihren Ausgang nehmen können.

Die Tagung knüpft an jüngeren Strömungen in der Ästhetik, den Medien-, Bild- und Kunstwissenschaften sowie der Kultursoziologie an, die Kunst als menschliche Praxis und Existenzaussage verstehen und sie als Mittel der Welterschließung begreifen. Die damit verbundenen theoretischen Entwürfe haben den Künstlerischen Therapien die Möglichkeit eröffnet, an Entwicklungen der zeitgenössischen Kunst anzuknüpfen, die Intermedialität und Performativität als zentrale künstlerische Strategien nutzen.

Folgende Themenschwerpunkte sind geplant:

  • Repräsentation und Inszenierung: Werk und Prozess in Kunst und Therapie
  • Transformieren und Übersetzen: Intermedialität und Intermodalität als Quelle für Veränderung
  • Selbstwirksamkeit und Beziehung: Kunsttherapie als Resonanzgeschehen

Die Tagung richtet sich an Wissenschaftler, Praktiker, Studierende und Interessierte und soll eine Plattform für einen transdisziplinären Diskurs zwischen Kunst, Medien-, Kunst- und Kulturwissenschaften, Philosophie und Soziologie bieten. Sie ist als eine Mischung aus Lecture Performances, Vorträgen, Open Space- Formaten und Workshops geplant. Begleitend zur Tagung soll eine Ausstellung über "Spuren künstlerisch- therapeutischer Prozesse" gezeigt werden, die interaktive und experimentelle Möglichkeiten der Dokumentation interaktiver künstlerischer Verläufe, situativer Ereignisse und Resonanzen untersucht.

Der Tagung voraus geht die 3. Forschungstagung der Künstlerischen Therapien (FVKT).

 
In Zusammenarbeit mit der

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