Tagungen

::: MA&A - Museen, Kunst und Demenz

ACROSS BORDERS – Grenzen überschreiten

Internationale Konferenz
10. Juli 2017, 10:00 – 17:00 Uhr
Lehmbruck Museum, Duisburg

Das Lehmbruck Museum in Duisburg engagiert sich seit vielen Jahren auf nationaler und internationaler Ebene für bessere und vielfältigere kulturelle Teilhabeangebote für Menschen mit Demenz. Inzwischen öffnen zahllose deutsche Museen ihre Türen für Besucher mit Orientierungs- und Gedächtnisstörungen, doch auch in anderen Ländern Europas gibt es spannende Vermittlungsansätze.

Die internationale Konferenz „ACROSS BORDERS – Grenzen überschreiten“ präsentiert Vermittlungsmodelle aus Italien, Irland, Litauen, Deutschland und den Niederlanden sowie ein ungewöhnliches Musikprojekt. Am Nachmittag hat man die Möglichkeit sich inspirieren zu lassen und sich während verschiedener Workshops auszutauschen. Die Konferenz ist integraler Bestandteil des zweijährigen EU-Projekts MA&A – Museums Art und Alzheimer´s, das zum Ziel hat, europäische Museumsexpertise zu vernetzen und gesammelte Erfahrungen über die Grenzen zu tragen. Zu Gast sind Museumsfachleute aus den Partnermuseen in Italien, Irland und Litauen, Experten aus den Niederlanden und Deutschland sowie der Rapper Joachim Cösta. 

Die internationalen Partner von MA&A sind:

  • Marino Marini Museum und Euridea ltd, Florenz, Italien;
  • Lehmbruck Museum, Duisburg, Deutschland;
  • Butler Gallery, Kilkenny, Irland;
  • Socialiniai Meno Projektai NGO,
  • Vilnius und ZISPB NGO, Siauliai, Litauen

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich beruflich oder privat für künstlerische Ansätze zum Thema Demenz interessieren.

Tagungsprogramm

Die Teilnahme ist kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten:

kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de
Tel.: +49 (0) 203 283 2195

::: 14. Hamburger Symposium Persönlichkeitsstörungen

„Von Freund und Feind“

1. und 2. September 2017
Universität Hamburg

Im Gebäude der Fakultät Erziehungswissenschaften
Von-Melle-Park 8
20146 Hamburg

Die Veranstalter sind:

  • Station O52A der Asklepios Klinik Nord – Ochsenzoll
  • Gesellschaft zur Erforschung und Therapie von Persönlichkeitsstörungen (GePs) e.V.
  • Hamburger Netzwerk Borderline
  • Institut für Psychotherapie der Universität Hamburg

 

Den Toten eine Stimme geben

Die Transformation transgenerationaler Traumatisierung in Kunsttherapie und Kunst

Der Workshop befasst sich mit der transgenerationalen Weitergabe von Traumatisierung und ihrer Auswirkung auf persönlicher und gesellschaftlicher Ebene. Exemplarisch wird gezeigt, wie mittels bildnerischer Prozesse die Themen einer durch Trauma und Tabu belasteten Elterngeneration in Kunst und Kunsttherapie der erwachsenen Kinder und Enkel auftauchen und dadurch sichtbar und besprechbar werden. So wird aus einem Bild eine Geschichte, die erzählt werden kann - und muss.

Bilderschau: Das eindrucksvolle und vielfach ausgezeichnete Werk der Künstlerin Katja MacLeod Kessin befasst sich mit der durch Nationalsozialismus, Holocaust, Krieg und Flucht geprägten Atmosphäre der späteren Nachkriegszeit. Die detaillierten und uns irritierend vertrauten Bildmotive symbolisieren das Aufwachsen in Deutschland ab den 1950er Jahren - und sensibilisieren uns für das Erleben der aktuell vor Krieg und Not geflüchteten Menschen.

Einführung in das Thema, Vorstellung der Künstlerin, Bilderschau, Filmausschnitt, Diskussion. Dr. Alexandra Daszkowski M.A. arbeitet als Kunsttherapeutin in der Klinik für Persönlichkeitsund Traumafolgestörungen der Asklepios Klinik Nord in Hamburg. Sie ist Lehrtherapeutin der DGKT (Deutsche Gesellschaft für Künstlerische Therapieformen), im DGKT-Vorstand und Ausbilderin am HIGW (Hamburger Institut für Gestaltorientierte Weiterbildung).

Flyer mit dem vollständigen Programm

Anmeldung

 
In Zusammenarbeit mit der

Logo der HKS Ottersberg