Projekt: Szenographien des Subjekts

DFG-Nachwuchswissenschaftlernetzwerk

Ausgangspunkt der Arbeit des Nachwuchswissenschaftlernetzwerks war die Beobachtung, dass das Szenische in Theorien und Modellen der Subjektivation eine prominente, jedoch wenig reflektierte Rolle spielt. Diesem Befund wollte das Forschungsnetzwerk in drei Richtungen begegnen, um Verschränkungen von Prozessen der Subjektivation und deren szenische Figurationen untersuchen zu können:

  1. Anhand von Szenen der Einsetzung wie auch der Auslöschung von Subjekten sollte eine an konkreten medialen und historischen Konstellationen orientierte Auseinandersetzung mit der szenischen Verfasstheit von Subjektivationsmodellen und -praktiken geführt werden.

  2. Da das Netzwerk auf keine etablierte, für interdisziplinäre Forschungsfragen hinreichende Theorie der Szene zurückgreifen konnte, war es ein zweites Ziel der gemeinsamen Arbeit, eine solche Theorie der Szene voranzutreiben.

  3. Schließlich zielte die Arbeit des Netzwerks auf eine kultur- und medienwissenschaftliche Erweiterung zeitgenössischer Subjekttheorien.


Projektleiterin: Prof. Dr. Céline Kaiser, HKS Ottersberg. Netzwerkmitglieder waren: Prof. Dr. Robin Curtis, Institut für Kultur- und Medienwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf; Dr. Adam Czirak, Institut für Theaterwissenschaft, FU Berlin; Dr. Lars Friedrich, Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik, Goethe-Universität Frankfurt; Prof. Dr. Barbara Gronau, Universität der Künste, Berlin; Prof. Dr. Karin Harrasser, Institut für Bildende Kunst und Kulturwissenschaften, Kunstuniversität Linz; Prof. Dr. Sven Opitz, Institut für Soziologie, Philipps Universität Marburg; Prof. Dr. Katja Rothe, Universität der Künste, Berlin; Prof. Dr. Ute Tellmann, Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien, Universität Erfurt; Dr. habil. Leander Scholz, Internationales Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie (IKKM), Bauhaus-Universität Weimar.

Die Treffen des Netzwerks fanden in Kooperation mit verschiedenen Institutionen und mit einer Reihe von Gastreferenten statt. Kooperationspartner: Prof. Dr. Friedrich Balke, Institut für Medienwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum; DFG Graduiertenkolleg Das Wissen der Künste (UdK Berlin); das ungarische Kulturinstitut Collegium Hungaricum; IFK Wien/Linz. Externe Gastreferenten waren: Prof. Dr. Juliane Vogel, Universität Konstanz; Prof. Dr. Jürgen Brokoff, FU Berlin, Prof. Dr. Reinhold Görling, HHU Düsseldorf, Dr. Claude Haas, ZFL Berlin, John von Düffel, UdK Berlin, Dr. Franziska Thun-Hohenstein, ZLF Berlin, Tanja Pröbstl, LMU München, Dr. Rosemarie Brucher, Visiting Assistant Professor, NYU, Dr. Kata Krasznahorkai, Universität Zürich; Prof. Dr. Günther Heeg, Universität Leipzig, Prof. Dr. Helmut Lethen, IFK Wien/Linz, Sarah Sander, M.A., Linz; PD Dr. Andreas Pettenkofer, Universität Erfurt, Prof. Dr. Heiner Wilharm, Fachhochschule Dortmund. Prof. Dr. Eva Geulen, Frankfurt/Berlin, begleitete die Netzwerkarbeit in ihrer Anfangsphase.

 
In Zusammenarbeit mit der

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