Vortrag: Dr. Martina Wachtlin

Kunst und Gesundheitswissenschaften

09.05.2017, 18:05 – 19:35 Uhr
Vorlesungsraum im Neubau der HKS (Große Str. 107, Ottersberg)

 

Im vorherrschenden, neoliberalistisch geprägten Gesellschaftssystem stehen Eigenverantwortung für die körperliche Gesundheit und die Selbstoptimierung des Körpers als “Visitenkarte des Selbst” hoch im Kurs. Im Hinblick darauf gilt es für die Gesundheitswissenschaften, den Körper im spannungsreichen Wechselverhältnis von Gesellschaft, Macht, Kultur und Gesundheit kritisch zu betrachten und zu erforschen.

Als erkenntnisbildende Forschungsstrategie könnte sich hierbei die noch junge Performative Sozialforschung erweisen. In ihrem Zentrum stehen leiblich/körperlich verankerte Interaktionen und deren Bedeutungen, die durch den Einsatz kunstbasierter Methoden und Mittel hervorgebracht werden. In dem Vortrag werden die theoretischen und methodologischen Prämissen der Performativen Sozialforschung sowie bisherige Erfahrungen aus dem Lehrforschungsprojekt Gesellschaft_MACHT_Gesundheit_MACHT_Körper (im BA-Studiengang Public Health/ Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen) vorgestellt.

Dr. Martina Wachtlin | Doktorin in Public Health, Universitätslektorin Human- und Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen, Biografieforschung im Kontext von Gesundheit und Krankheit, künstlerische Interventionen und Gesundheitsförderung, Gesundheitskommunikation, Global Health und Entwicklungszusammenarbeit sowie Partizipative Gesundheitsförderung und -forschung


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